Transfermarkt: Poker um Cisse – Diego reist ins Trainingslager

Auf dem Transfermarkt geht es weiterhin heiß zu, die Bundesligisten sind noch immer auf der Suche nach Verstärkungen – auch wenn das große Wechselkarussell noch nicht so recht an Fahrt aufnehmen will und es im Vergleich zu anderen Ländern verhalten zugeht. In Freiburg hat man beispielweise immer mit dem Transferpoker um Stürmerstar Papiss Demba Cissé zu kämpfen; unter anderem der FC Schalke zeigt sich an dem Senegalesen sehr interessiert. Mit dem Voranschreiten der Zeit sinkt allerdings auch die Wahrscheinlichkeit eines Wechsels des 26-Jährigen in diesem Sommer. Derzeit stehen die Chancen auf einen Wechsel noch “Fifty-Fifty”, wie Dirk Dufner, der Sportdirektor des SC Freiburg, erklärt. Rund 15 Millionen Euro Ablösesumme wurden ausgerufen – man wolle “ein solches Juwel natürlich nicht für einen Appel und ein Ei” hergeben, stellt Dufner klar. Mit Garra Dembélé hätten die Freiburger zwar schon einen vermeintlichen Ersatz bereitstehen, doch gegen ein Sturmduo mit ihm und Cissé hätte der neue Trainer Marcus Sorg sicherlich auch nichts einzuwenden.

Wird Magath Diego los?

Der VfL Wolfsburg sucht dagegen händeringend nach einem Abnehmer für den Brasilianer Diego, der nach seiner Flucht bei einer Mannschaftsbesprechung in der letzten Saison in den Planungen von Trainer Felix Magath keine Rolle mehr spielt. Zwar hatten unter anderem Atlético Madrid sowie der FC Malaga Interesse an dem Spielmacher gezeigt, ernsthafte Angebote gingen in Wolfsburg jedoch noch nicht ein – aus diesem Grund reiste Diego erst einmal mit ins Trainingslager des VfL nach Österreich. Unterdessen brachte der FC Bayern die Verpflichtung des englischen Sturmtalents Dale Jennings von den Tranmere Rovers unter Dach und Fach; allerdings wird der Außenstürmer zunächst bei der zweiten Mannschaft der Bayern zum Einsatz kommen.

Bild: SC Freiburg