Maik Franz spielt künftig für die Hauptstadt

Er gilt als das Raubein unter den Abwehrspielern der Liga. Die Rede ist von Maik Franz, der nach dem Abstieg von Eintracht Frankfurt nun zu Aufsteiger Hertha BSC und in die deutsche Hauptstadt wechselt. Der 29-jährige soll die Defensive der Berliner verstärken und mit Roman Hubnik oder Andre Mijatovic das neue Innenverteidiger-Duo bilden. Und man kann sich eigentlich jetzt schon sicher sein, dass Franz auch im Trikot der Hertha polarisieren wird.

Der amtierende Kartenkönig der Liga

Dass Maik Franz dahin geht, wo es weh tut, kann bspw. Mario Gomez bestätigen. 2008 stand dieser noch in Diensten des VfB Stuttgart und geriet im Spiel gegen den Karlsruher SC ins Visier von Maik Franz. In der 78. Minute musste der Stürmer raus und beschimpfte Franz nach dem Spiel stark. Die Kritik ließ er trotz der unglücklichen Wortwahl so bestehen. Und auch wenn sich Maik Franz in den meisten Spielen im Rahmen der Regeln verhält, musste er doch in den Spielzeiten 2009/10 und 2010/11 jeweils zwei Gelbsperren hinnehmen, da er 11 respektive 13 Gelbe Karten im Saisonverlauf sah. Insgesamt hat er in 185 Bundesligaspielen 64 Gelbe Karten gesehen, drei Mal setzte es Gelb-Rot und ebenso oft glatt Rot. Im Schnitt kassiert Franz alle 2,89 Spiele eine Gelbe Karte.

Im Pokal fehlte Franz noch

Maik Franz wechselt nun zum zweiten Mal, nachdem sein aktueller Klub abstieg. 2009 ging er nach dem Abstieg des Karlsruher SC nach Frankfurt und unterschrieb dort einen nur für die erste Liga geltenden Vertrag. Nachdem man sich nach dem Abstieg nicht auf einen neuen Vertrag für die zweite Liga einigen konnte, erfolgte nun der Wechsel zur Hertha nach Berlin. Dort verpasste er wegen einer Oberschenkelverletzung genau wie Hubnik das erste Pflichtspiel im Pokal. Es liefen Mijatovic als Kapitän und Janker als Nebenmann in der Innenverteidigung auf und ließen – gegen den Viertligisten – nichts anbrennen. Es wird sich zeigen, ob sich Franz direkt einen Stammplatz angeln kann, wenn er wieder fit ist.