Infos zum klimaneutralen Webhosting

Auf die zahlreichen Möglichkeiten des World Wide Webs möchten heutzutage die meisten Menschen nicht mehr verzichten. Mit Smartphones surfen sie unterwegs im Netz, tauschen sich in sozialen Netzwerken aus oder ersteigern online das eine oder andere Schnäppchen. Allerdings gehört das Internet zu den größten Stromverbrauchern, so laufen die meisten Server mit Strom aus der Atomkraft. Wer einen Beitrag zur Umwelt leisten möchte, verwendet für die Webseite einen klimafreundlichen Webhoster.

Wie entsteht der hohe Stromverbrauch im Internet?

Verbraucher, die die PC Komponenten für ihren Rechner selbst zusammengestellt haben, haben bereits eine Sparmaßnahme ergriffen. Jedoch schützt ein sparsamer Computer nicht vor dem Stromverbrauch in der Online-Welt. Denn jede Suchanfrage über Google verbraucht im Durchschnitt acht Wattstunden. Da sich die Nutzung der Suchmaschinen nicht umgehen lässt, haben Homepage-Besitzer die Möglichkeit, mit der Wahl eines umweltfreundlichen Webhostings einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Klimaneutrales Webhosting

Der Begriff „Klimaneutralität“ bezeichnet eine Senkung der CO2 Emissionen, indem ein Unternehmen Maßnahmen ergreift, um entstehende Treibhausgase an einer anderen Stelle durch umweltfreundliche Methoden auszugleichen. Dabei verwenden Webhoster Energien aus natürlichen und erneuerbaren Ressourcen, zum Beispiel aus einem Wasser- oder Windkraftwerk. Dies nützt der Umwelt und der Verbraucher erstellt ruhigen Gewissens eine Webseite. Aber nicht alle Anbieter verzichten auf Strom aus der Atomkraft. So werden manche Webhoster mit Zertifikaten und Ökostrom, ohne die Emissionen vollständig auszugleichen. Aus diesem Grund sollte Ihnen nicht nur der günstige Stromtarif als Orientierung dienen, sondern auch die Transparenz des Anbieters.

Wie Sie klimafreundliche Webhoster finden

Im Internet gibt es eine Vielzahl an Webhostern, die mit Klimaneutralität werben. Um herauszufinden, welcher für Sie in Frage kommt, sollten Sie das Unternehmensprofil unter die Lupe nehmen. Seriöse Webhoster engagieren sich für ein grünes Internet und geben den Interessenten eine detaillierte Auskunft über die genutzten Energiequellen. Daneben achten sie auf energiesparende Server und erhalten sogenannten sauberen Strom.

Bild: panthermedia.net Meseritsch Herby