Berufe in Comics: Medizin und Militär Cartoons

Cartoons können vielmehr sein als nur eine lustige Bilderlektüre. Sie können auf eine humorvolle Weise über ernste Themen aufklären und so Mut geben, sich beispielsweise einer Krankheit zu stellen. Der Cartoon „Cancer Vixien“, in der eine Frau auf dem Höhepunkt ihres Lebens mit der Diagnose Krebs konfrontiert wird, hat zahlreichen Krebspatienten Mut gemacht. Mediziner loben den Cartoon. Das amerikanische Militär setzte bereits in den 70er Jahren bei der Ausbildung seiner Soldaten auf Comics.

Das amerikanische Militär nutzt Comics als Ausbildungslektüre

Bereits in den 70er Jahren setzte das amerikanische Militär Comics für die Ausbildung seiner Soldaten ein. Der 2005 verstorbene Will Eisner hat die Comics, die das amerikanische Militär in den 70er Jahren für Ausbildungszwecke heranzog, entworfen. Die amerikanischen Soldaten dürften so in ihrer Ausbildung wahre Kultheftchen lesen.  In den 50er Jahren wurde Will Eisner nämlich bereits durch seine Comicserie „The Spirit“ berühmt. Bis kurz vor seinem Tod zeichnete Will Eisner, der 87 Jahre alt werden sollte, unermüdlich an Cartoons. Comic zeichnen war die große Leidschaft von Will Eisner. Mit seinen Veröffentlichungen hat der berühmte Zeichner über Jahrzehnte den Comicstyle beeinflusst.

Comics in der Medizin: Humor und Krankheit vereint

Für viele ist es schwer vorstellbar, dass sich die Aufklärung über Krankheiten mit Humor vereinen lässt. Doch 2007 hat dies die amerikanische Zeichnerin Marisa Marchetto bewiesen und damit den Trend zu Comics in der Medizin gesetzt. Sie veröffentlichte in diesem Jahr einen autobiografischen Cartoon. Als Geschichte diente eine Episode aus ihrem Leben, in der sie zeitnah einen Heiratsantrag erhielt und mit der Diagnose Krebs konfrontiert wurde. Der Cartoon trug den Titel „Cancer Vixen“, was übersetzt „Krebs Hexe“ bedeutet. Die Medien und auch Gesundheitsexperten lobten das Werk. Es klärt den Patienten auf eine lebensbejahende und humorvolle Art über die Krankheit Krebs auf und gibt Betroffenen so Mut, sich der Krankheit zu stellen.

Bild: Pattymooney CC-BY-SA 3.0